Ausflugstipps West Kreta

Entdecken Sie die schönsten Städte, Chania und Rethymnon, Traumstrände wie Balos & Elafonissi .....
Urlaub in Westkreta, bedeutet mit allen Sinnen genießen und vor allem Landschaftsgenuss. Während sich die Küstenabschnitte kosmopolitisch präsentieren, läuft es im Hinterland eher traditionell ab. Es gibt urige Bergdörfer. Kretas landschaftliche Gegensätze sind groß. Die Lefka Ori sind bis in den Juni hinein mit Schnee bedeckt, während das Thermometer an der Küste 30° Celsius misst. Im Landesinneren wachsen Kastanien-, Eichen- und Zypressenwälder. Unzählige Zitrusbäume und Olivenbäume. Der älteste Olivenbaum ist im Bergdorf Vouves (bei Kolimbari). In abgelegenen Höhen der Bergwelt hat sich die nur auf Kreta heimische Gämse 'Kri-Kri' zurückgezogen. Die Rodhopou-Halbinsel bei Kolimbari ist ein Naturschutzgebiet für den Knochengeier oder auch "Bartgeier" genannt. Einsame Kapellen und Gedenkstätten des Widerstandes sind auch in den abgelegenen Tälern zu finden. Kreta ist in einem Urlaub nicht zu entdecken. Daher möchten wir Ihnen einige Ausflugsziele als Orientierungshilfe vorschlagen. Neben den bekannten kulturhistorischen Städten ( Kissamos, Chania, Rethymnon), haben wir für Sie, für Westkreta, Ausflugsziele ausgewählt. Suchen Sie sich davon Ihre Ausflüge aus, denn Sie entscheiden wo es in Ihrem Urlaub hingeht.
Ausflugstipps West Kreta
Die Stadt Chania mit Ihrem venezianischen Hafen zählt zu den schönsten Städten Griechenlands. Chania hat ca. 60000 Einwohner. Der moderne Stadtteil bietet viele Einkaufsmöglichkeiten. Besonders groß ist die Auswahl an Lederwaren, welche in der 'Ledergasse' angeboten werden. Die Markthalle, die zwischen Neustadt und Altstadt liegt, inmitten des Zentrums zählt zu den Attraktionen der Stadt. Hier werden alle Waren des täglichen Bedarfs angepriesen, ausgestellt und gehandelt. Hier lebten Jahrhunderte lang Moslems, Christen und Juden in Ihren eigenen Stadtteilen in Frieden. Der Hafen Chanias ist abends hell erleuchtet und bietet ein zauberhaftes Lichterspiel. In den kleinen Altstadtgassen gibt es zahlreiche Juweliere, die nicht nur Touristenkitsch anbieten, sondern auch wertvolle, nach alten Motiven gefertigte Handarbeiten. Viele Künstler stellen dort Ihre Arbeiten aus.
Flach ins Meer eintauchende Sandstrände umgeben die kleine im äußersten Südwesten gelegene Insel. Die Insel ist durch das flache Wasser zu Fuß zu erreichen. Nicht nur der tolle Strand, sondern auch die Anfahrt ist ein Erlebnis.
Das Kloster Gonias am Ortsrand von Kolimbari war Ort des Widerstandes gegen die Türken. Eindrucksvolle Ikonen und ein Einblick in das Leben der Mönche machen einen Besuch sehenswert.
Nordwestliche Halbinsel Kretas und Name zweier Inseln im Norden des Kaps. Hier finden Sie einen der schönsten Strände der Insel. Er ist aber nur nach einer 1 1/2 stündigen Wanderung (aber nicht ungefährlich) nach Ende der Straße zu erreichen. In den Sommermonaten pendelt jeden Tag um 9 Uhr ein Ausflugsdampfer zu der Gramvoussa Halbinsel.
Eine große offene Buch mit feinstem Sandstrand. Steil ansteigende Berge geben der Bucht ein unglaubliches Panorama. In der Hochsaison sind am Strand liegen und Sonnenschirme zu bekommen. Es gibt ein paar ganz urige Tavernen mit fantastischen Blick auf Meer.
Einziger Süßwassersee Kretas. Er erinnert ein wenig an die Landschaften alter Karl May Filme. Es gibt einen Wanderweg rings um den See. In der Saison kann man auch Tretboot fahren.
Westkretische Hochebene (1050 M.). Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen.
Kleine Stadt an der Südküste mit venezianischer Kastellrunine. Mindestens so schön wie die kleine Stadt ist die Fahrt quer durch die Insel. Im Sommer bringt ein Touristenboot Badefreudige nach Elafonissi.
Sie ist mit 18 Km die längste Schlucht Europas. Sie ist Mittelpunkt des kretischen Nationalparks in den Lefka Ori. Die landschaftlich sehr abwechslungsreiche Schlucht ist i.d.R. von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Es empfiehlt sich die Wanderung ruhig als Tagesausflug in den Hotels oder bei den örtlichen Reisebüros zu buchen. Hier werden Sie morgens vom Hotel abgeholt (je nach Lage kann die Anreise bis zu 2 Stunden dauern), zur Omalos-Hochebene gebracht (letzte Stärkung), wandern durch die Schlucht, relaxen in Agia Roumeli, das Schiff bringt Sie nach Sfakia oder Sougia, hier warted der Bus und die Rückreise kann beginnen. Die Wanderung mit dem eigenen Mietwagen zu organisieren ist weniger sinnvoll, da Sie hier das Auto in Omalos parken und irgendwie wieder zum Auto kommen müssen. Oder Sie laufen 36 Km, die Schlucht hinunter und wieder hinauf.
Einen interessanter Ausflug ist auch zur Höhle von "Marathokefala" bei Kolimbari. Es ist ein Wahlfahrtsort. In dieser Höhle befindet sich auch eine uralte Kirche. Hier soll sogar "Johannes der Täufer" gewesen sein. Diese Höhle liegt ziemlich hoch, Sie werden einen tollen Panoramablick genießen über die ganze Bucht der Region Chania.
Kastelli ist Kreisstadt der Region Kissamos, einer großen weiten Bucht an der Westküste Kretas. Folgende Orte gehören zu dem Bezirk Kastelli-Kissamos: Gramvousa , Kalathenon , Kallergianon, Koukounaras , Lousakion, Sigikariou, Kaliviani und natürlich nicht zu vergessen Polirinia. Polirinia liegt ca. 7 km landeinwärts von Kastelli-Kissamos auf einem Hügel. Die Dorer hatten diese Stadt errichtet und Kastelli war die dazugehörige Hafenstadt. Ein Besuch dieses Dorfes lohnt sich nicht nur wegen seiner Ausgrabungsstätte, sondern auch wegen dem traumhaften Blick in den Golf von Kissamos.
Die Stadt Rethymnon hat ca. 30000 Einwohner und liegt 60 km von der Heraklion entfernt und 45 Km von Chania. Sie ist, nach Chania und Heraklion, die drittgrößte Stadt Kretas und liegt ziemlich mittig der Insel Kreta. Östlich der Stadt Rethymnon befindet sich der große Hafen. Oberhalb des Hafens ist die "Fortezza", Überreste der venezianischen Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert. Die Geschichte Rethymnons reicht bis zur Jungsteinzeit (6000 - 2600 v.Chr.) Das Wahrzeichen der Stadt sind die zwei spielende Delfine, die auch auf Münzen der hellenistischen Zeit abgebildet waren. Durch den 2 jährigen Krieg 824-828 gegen die Türken wurde die Stadt fast komplett zerstört. Es folgten viele erfolglose Rückeroberungsversuche in der Byzanz Zeit. An der Uferpromenade von Rethymnon reihen sich Hotels, Restaurants und Cafes. Mehr Ambiente finden Sie in den kleinen Gassen, wo auch eine landestypische Küche angeboten wird. Museen in der Stadt Rethymnon:
In der restaurierten Moschee von "Mastampas" befindet sich das paläontologische Museum von Rethymnon. In diesem Naturkundemuseum wird die Entstehungsgeschichte Kretas nahe gebracht. Es werden Abdrücke von endemische Elefanten und Hirsche aus dem Pleistozän und Meeresfossilien aus dem Paläozän und dem Mesozän und dem Känozan präsentiert.
Der "Rimondi Brunnen" von Rethymnon ist eines der elegantesten architektonischen Denkmäler der Venezianer für die Stadt Rethymnon. Der Brunnen besteht aus vier Säulen mit Korinthischem Kapitell, zwischen denen drei Löwenköpfe hervortreten. Der Rimondi Brunnen und die Loggia stellten zusammen mit der Turmuhr (die es heute leider nicht mehr gibt) die "Seele" der venezianischen Stadt dar. Im archäologischen Museum von Rethymnon werden wichtige Sammlungen aus der spätneolithischen Zeit bis zur römischen Epoche gezeigt. Funde aus der "Melidoni-Höhle",
aus der Nekropole der "Armenier" und aus den archäologischen Stätten von "Apodoulos", "Monastiraki", "Stavromeno", "Vrysinas", "Stavromeno", "Elevthernas" und "Argiroupoli" werden dort gezeigt.
Der kleine Ort Kolimbari mit kleinem Hafen und mehreren Tavernen und Cafes, idyllisch gelegen an der Rodhopou-Halbinsel. In Kolimbari gehen die Tavernenbesitzer noch selbst zum Fischen raus. Der kleine urige Fischerort hat einen langen Kiesstrand mit einer gut geführten Wassersport-Station. Der Ort ist bekannt für sein Kloster "Moni Gonias" aus dem Mittelalter, das direkt an der Küste über den Felsen thront. In Kolimbari findet jedes Jahr am 15. August ein großes Dorffest zu Ehren "Mariä Himmelfahrt" statt.
Kleinere Hafenorte an der Südwestküste: Paleochora, Plakias, Sfakia, Sougia und Agia Roumeli. In Sougia wird am 1. und am 2. Juli ein traditionelles Fest zu Ehren des "Heiligen Antonis" statt. Das Fest findet in der kleinen Kirche direkt am Meer statt, die sich in Sougia-Charei befindet. Man wandert zu dieser Kirche hin oder man erreicht sie per Boot. In Sfakia findet jedes Jahr am 8 Mai ein traditionelles Dorffest statt zu Ehren den "Heiligen Johannes". Unser Tipp: Westkreta ganz entspannt vom Wasser aus genießen: Lassen Sie Ihren Mietwagen einfach an einem Hafen-Ort stehen und nehmen Sie die Fähre egal in welcher Richtung um Kretas Süden vom Meer aus zu betrachten. Die steil abfallenden Felsen und die kleinen zerklüfteten Buchten, vom Meer aus betrachtet, werden Sie auch begeistern. In den Sommermonaten April-November gibt es regemäßige Fährverbindungen zwischen den Orten an der Südküste. An den kleinen Häfen stehen die Zeittafeln, wo Sie sehen können, wann Sie wieder zurück fahren können.
Das Kastaniendorf Elos, hier findet am 6. Mai ein Dorffest zu Ehren des "Heiligen Dikeos" statt. Vouves ( wo der älteste Olivenbaum Kretas stehen soll) und Kandanos. Therisso, wo der Freiheitskämpfer "Elefterios Venizelos" 1905 die Revolution verkündete. Am 15 August findet hier ein Dorffest statt zu Ehren "Mariä Entschlafung". Voukolies, Vrisses, Vamos, Kournas, Spili, Eleftherna, Margarites, Prasses und Mirthios bei Plakias.
Das Kloster Moni Gonias in Kolimbari. Das Wahrzeichen von Kolimbari ist das Kloster Moni Gonias aus dem Mittelalter, das direkt am Meer über den Felsen thront. Das Kloster ist einen Besuch wert! Es hat ein kleines Museum und eine Ikonensammlung. Das Kloster Moni Gonia spielte im Kampf gegen die Fremdherrschaft der Türken eine sehr bedeutende Rolle. Es war das erste Kloster, das von den Griechen im 19.Jh. befreit worden ist.
Das Kloster Arkadi bei Rethymnon. Am 9. November 1866 ging das Kloster unvergessen in die griechischen Geschichtsbücher ein und ist seitdem das bedeutendste kretische Nationalheiligtum. Arkadi war einst Zentrum des Wiederstandes gegen die türkische Besatzung. Das Kloster wurde von einer übermächtigen Armee von Türken, Albanern und Ägyptern belagert. Als es den Türken gelang in das Kloster einzudringen, opferten sich die Insassen mit Erlaubnis des Aptes, indem sie sich mit dem Arsenal in die Luft sprengten. Von den einst 964 Personen, auch Frauen und Kinder, überlebten nur 114, die Türken beklagten 1500 Gefallene. Einst im 11 Jh. gegründet, stammen die meisten der heute existierenden Gebäude aus dem 16./17. Jh. Schnell wird der Besucher mit der besonderen Athmosphäre konfrontiert. Es gibt ein kleines Kloster - Museum, in dem die Geschichte veranschaulicht wird.
Das Kloster Gouvernetto und das Kloster Agia Triada auf der Akrotiri-Halblinsel. Das Kloster Agia Triada ist das größte Kloster Kretas, das groß bewirtschaftet wird. Hier wird Bio-Olivenöl und Bio-Wein von höchster Qualität produziert! Das Kloster wurde im 16 Jh. von den venizianischen Brüdern Tzangarola gegründet. Sie konvertierten zum orthodoxen Glauben. Ihrem Namen nach, wird das Kloster auch oft Moni Tzangarolou genannt. Nach ein paar Treppenstufen, erblicken Sie den Klosterinnenhof. Der Zugang erfolgt durch ein großes Tor, dass viel Schatten spendet. Es gibt im Kloster auch ein Kloster-Shop, wo Sie alle Produkte des Klosters kaufen könne.
Diese Wanderung ist unsere Lieblings-Wanderung, die wir selbst immer wieder gerne durchlaufen, da sie nicht so schwer ist aber durch ihr abwechslungsreiches Landschaftsbild jedes Mal ein wahrer Genuss ist. Der Einstieg beginnt beim Dorf "Agia Irini", der Weg ist sehr gut markiert. Unser Vorschlag: Fahren Sie zuerst mit Ihrem Mietwagen zum Südküstenort "Sougia", wo Ihre Wanderung auch enden wird und parken dort. Direkt im Ort gibt es einen kleinen Taxistand. Fragen Sie in den Tavernen nach dem Fahrer (er fährt einen Audi Q7 ;-). Er bringt Sie (recht flott) zum Einstieg in die Schlucht. Der Eintritt in die Agia Irini Schlucht kostet ca. 2 Euro (wenn jemand da ist, der kassiert). Die Fahrt (20 Min.) mit dem Taxi kostet ca. 30,- die sich lohnen. Es ist eine sehr grüne, abwechslungsreiche Schlucht. "Gefährliche" Stellen sind zum größten Teil durch Holzgeländer gut abgesichert. Zum Teil laufen Sie durch das ausgetrocknete Flussbett (Geröll). In der Schlucht gibt es Rastplätze und Toiletten. Die Agia Irini Schlucht ist zu jeder Jahreszeit ein wahres Naturerlebnis. Da es dort sehr viele Zwiebelblumen gibt, ist sie ganz besonders im Frühjahr ein wahres Paradies. Es meine persönliche Lieblings-Schlucht, da Sie dem Wanderer für wenig Mühe stark belohnt! Nikoletta Fotiadou Brack
Die Agia Irini Schlucht ist auch mit Kindern sehr gut begehbar. Hier finden Sie viele Pflanzenarten, die Kretas Bergwelt zu bieten haben. Endemische Zwiebelblumen, wilde Kräuter und die typischen Bäume wie Zypressen, Platanen, Eichen und Pinien. Es ist eine sehr imposante Schlucht mit steilen Hängen und engen Pässen, die sehr gut zu durchlaufen ist.
Die Wanderung beginnt ab dem Südküstenort Sougia. Hinter dem kleinen Hafen ist ein Zaun (dort werden Ziegen gehalten), den Sie selbst aufmachen können, müssen. Bitte vergessen Sie nicht die Zauntür hinter sich wieder zu schließen. Sie wandern zuerst durch die kleine Schlucht, durch ein ausgetrocknetes Flussbett. Markante Felsformationen und eine Vegetation aus alten Pinien prägen das Bild dieser Schlucht. Die Schlucht ist am Anfang markiert mit roten Punkten, danach oberhalb der Schlucht laufen Sie über ein Hochplateau, wo Sie der Markierung des europäischen Wanderweges folgen. Der "Europäischen Wanderweg E4".
Dieser Wanderweg führt Sie dann zu der Lyssos Bucht. Die letze halbe Stunde wandern Sie am Fuße eines Bergrückens mit Blick auf das Meer und auf die Lyssos Bucht. Lyssos war eine antike Stadt (280-250 v. Chr.), die ein Asklepion (Heilstätte) besaß. Dort können Sie Überreste dieser Stätte besichtigen und sich im Meer erfrischen. Obwohl der Rückweg der gleiche Weg retour ist, ist er trotzdem sehr interessant, da er andere Perspektiven bietet. Kopfbedeckung ist wichtig, da die letzte halbe Stunde durch das Hochplateau wenig Schatten bietet.
Sie fahren mit dem Auto zum Südküstenort "Chora Sfakion" oder Sfakia genannt. Sie parken auf dem öffentlichen Parkplatz und lassen sich von einem Taxi zum Ausgangspunkt , nach "Anopoli" fahren, wo sich die Stahlbrücke befindet. (Taxi ca. 25,- Stand 10/11) Direkt 20 Meter südlich dieser Stahlbrücke befindet sich das Dorf Aradena. Ein altes verlassenes Dorf. Die verlassenen Häuser mit der typische Inselarchitektur, sehen aus, als wären die Besitzer wohlhabend gewesen, da sie aufwändig auf 2 Ebenen gebaut und alle mit "Kamares", den typischen Rundbögen versehen sind. Man sagt, dass dieses Dorf wegen Blutrache zwischen verfeindeten Familien in den 50 ern komplett aufgegeben wurde. Sie wandern durch das Ruinen-Dorf hinunter in die Schlucht. Die Schlucht an sich, ist nicht so schwer. Sie hat drei Stellen wo Sie über dicke Felsbrocken klettern müssen. Die eindrucksvolle lange Leiter (20 Meter) müssen Sie heute nicht mehr hinunter (nur wer möchte), dafür aber einen nicht ganz ungefährlichen steilen Schotterweg (aus groben Geröll) passieren. Also Trittsicherheit ist Grundvoraussetzung für diese Wandertour! Sie laufen weiter durch ein ausgetrocknetes Flussbett hinunter an die Südküste bis zur Bucht "Marmaras". Wer keine Höhenangst hat und fit genug ist, also noch trittsicher ist, der kann über den Steilhang den Europäischen Wanderweg E4 weiter laufen, bis zum autofreien Küstenort Loutro.
Ich empfehle Ihnen aber sich von der Marmaras schlucht sich das Wassertaxi zu bestellen um sich nach Sfakia zurück bringen zu lassen. Da der schmale Pfad ( Europäischer Wanderweg E4) an der Steilküste entlang sehr abenteuerlich ist! Telefonnummer eines Wassertaxis: 00306973966322 oder: 00306974946409
Die "Tsikhliana Schlucht" leichte Wanderung ca. 10 km ( 2 1/2 - 3 Stunden Laufzeit)
Eine unbekannte und eindrucksvolle Schlucht. Da diese Schlucht, wie die meisten Schluchten eine Streckenwanderung ist, empfehlen wir Ihnen am Ende der Wanderung bei Polyrinia sich von einem Taxi abholen zu lassen. Das Taxi wird Ihnen dann wieder zum Ausgangspunkt bringen, wo Sie Ihren Wagen wieder abholen können. Ihr Hotel kann Ihnen bestimmt dabei helfen, die Handynummer eines Taxifahrers zu nennen. Bitte organisieren Sie diese Tour mit Absprache des Taxifahrer einen Tag vorher. Ein anderer Tipp wenn sie 2 Mietwagen zur Verfügung haben.: Fahren Sie zuerst zum Ende der Wanderung nach Polyrinia. Lassen Sie dort einen Wagen stehen und fahren Sie dann alle zusammen zum Ausgangspunkt nach Sarikari.
Ausgangspunkt der Wanderung ist das kleine, in Kastanienwäldern versteckte Dörfchen Sirikari. Von hier wandern Sie durch die eindrucksvolle "Tsikliana" Schlucht bis Sie schließlich auf den Hügeln die Festung Polyrinia sehen. Die Schlucht verläuft teils über Hügeln und einem Ausgetrockneten Flussbett. Von der gleichnamigen Ortschaft genießen Sie einen herrlichen Panoramablick über den Golf von Kastelli-Kissamos. Mit etwas Glück können Sie hier in dieser Schlucht sogar den kretischen Adler sehen. Ferngläser mitnehmen! Es lohnt sich! Hier sind auch die Knochengeier oder auch "Bartgeier" genannt, zu Hause.
Für alle von Ihnen, die einmal mit einem richtigen historischen Schiff fahren möchten, dem kann ich nur die M/S Irini empfehlen. Sie liegt in Chania vor Anker und macht mehrmals täglich Ausflüge. So können Sie hier bei Ausflügen Tauchen und Schrocheln (z.B. zu einem Flugzeugwrack aus dem WK II). Wenn Sie Glück haben, sehen Sie ein Paar Caretta Caretta Schildkröten, die oft die Küste vor Chania streifen. Oder geniessen Sie das Flair auf einem alten, ehemaligen Lootsenboot der US Marine von 1928.
Ein idealer Platz zum Schnorcheln ist die Bucht von Afrata. Auch Tauchschulen aus Chania fahren oft hier hin um ihre Tauchschüler auszubilden. Bitte Badeschuhe nicht vergessen. Hier gibt es ein kleines Riff und Sie werden von der Unterwasserwelt begeistert sein. Die Bucht ist eher unspektakulär, aber gemütlich mit einer kleinen Taverne, dafür aber die Unterwasserwelt um so schöner!

Auf dem kretischen Tisch ist der Wein genauso wichtig wie das Wasser. Fast jeder Hausherr trinkt seinen Wein aus eigener Herstellung. Wein und Weitrauben gab es auf Kreta schon immer. Schon seit der Minoischen Zeit gibt es den Weinanbau. Eine typisch uralte kretische Rebsorte ist der "Romeiko" der mit den Rebsorten: Kotsifali, Moschato und Liatiko gemischt wird. Der besonders lange Sommer auf Kreta verleiht dem Wein einen hohen Zuckergehalt und damit einen natürlich hohen Alkoholgehalt. Aus der Maische bereiten die Hausfrauen den "Traubenmostpudding" zu den sogenannten "Moustalevria". Dieser Traubenmostpudding wird noch mit Mandeln, Sesam und Walnüssen angereichert. Aus dem Trester (den Resten der Weinpressung) wird der "Tsikoudia" der Tresterschnaps hergestellt. Typisch kretisch sind auch die "Häppchen", die sogenannten "Kaltsounakia", kleine gefüllte Teigtaschen mit Frischkäse, Wildpilzen oder gefüllt mit Kräutern und Spinat. Wenn man sich mit Freunden trifft, dann bereitet man die "Mezedes" zu. Das sind verschiedene Vorspeisen mit Brotaufstrichen. Zum Beispiel: "Fava" ist Kichererbsenmus, "Melitsanosalata" Auberginenmus, "Tarama Mus aus Fischroggen, "Saganaki" gegrillter Käse, "Skordalia" Kartoffelpüree mit viel Knoblauch, "Dakos" Zwieback mit Frischkäse und Tomaten, "Kochilli" Schnecken, "Ochtapodi" Tintenfisch mit Fenchel und grünen Oliven.

Da das Essen mit Freunden auch ein sozialer Aspekt ist und es einen ganzen Abend dauern kann, kann man diese Vorspeisen warm als auch kalt essen. Es wird auf dem Tisch ein Buffet aufgestellt, von dem man sich den ganzen Abend bedient. Sicher gibt es auch Gerichte, und nicht nur die Mezedes. Typisch für Kretas ist "Stifado Kouneli", Hasengulasch begleitet von Okraschoten oder Bohnen. "Stifado Arni" Lammgulasch begleitet mit Bohnen und Kartoffeln, "Spanakoriso" Spinat mit Reis aufgekocht (auf Kreta meistens gewürzt mit "Maranthos", wilder Fenchel). "Anginares Lemonates" der Artischockeneintopf mit Saubohnen. Pilzeintopf "Amanites" mit Kastanien. Amanites sind kretische Wildpilze, die in der Region Chania wachsen. Natürlich gibt es jede Menge gegrillte Fischgerichte und Fleischgerichte und dazu darf dann "Chorta" nicht fehlen. "Chorta" ist Wildgemüse aus den Bergen, dass hilft, dass das Fleisch besser verdaut wird! Eine weitere Spezialität sind die gebratenen Weinbergschnecken "Boubouristi", die in Begleitung mit Zucchinis und gebackenen Zitronen-Kartoffenl serviert werden. Der typisch kretische Käse ist der "Graviera" der gelbe Hartkäse aus Schafsmilch, der "Tyromalama" der typische Ziegenhartkäse, der "Athotyros" und die "Myzithra" die typischen weißen Weichkäsesorten und der Joghurt, der mit Thymianhonig serviert wird.
Ein wichtiger Bestandteil der Kretischen Küche ist Weißbrot und Zwieback.
Natürlich dürfen Oliven und der Bauernsalat auf einem gedeckten Tisch nie fehlen. Der Olivenanbau ist die grundlegendste landwirtschaftliche Tätigkeit auf Kreta.
Süßspeisen: Sehr typisch für die Bergregion West Kretas ist die "Sfakiani Pita", eine ganz flache Teigtasche gefüllt mit Frischkäse, die mit Honig serviert wird. Auch kandierte Früchte wie: "Kydoni tou Koutaliou" kandierte Quiten, "Portokokali tou Koutaliou" kandierte Orangen und "Lemonia tou Koutaliou" kandierte Zitronen, die den griechischen Joghurt begleiten oder sogar pur serviert werden. Eine weitere typische Süßspeise sind die in Öl gebackenen Krapfen die sogenannten "Xerotigana" mit Sesam oder Wallnüße. Der Kretische Tee der "Malotira" wird während seiner Blütezeit im Juli geerntet. Der botanische Name "Sideritis" verweist mit seiner Ableitung vom griech. Sideros= Eisen. Schon in der Antike war dieser Tee eine Heilpflanze. Die Pflanze ist abwehrstärkend und wirkt entzündungshemmend und wundstillend. Der heutige kretische Name "Malotira" stammt noch von der venezianischen Zeit: ital. Male = krank, er war dafür bekannt, dass er alles Kranke aus dem Körper zieht. Der wächst in der Madara, einem Berg der "Lefka Ori", den weissen Bergen Kretas. Den Tee können Sie in der Markthallte Chanias kaufen und in allen Spezialitäten-Geschäften.


Sie können den Daheimgebliebenen aus Kreta mitbringen:
Das kretische Olivenöl, kretischen Thymian-Honig, den Kretischen Bergtee "Malotira", den "Rakomilo" Raki angereichert mit Nelken und Zimt (nicht so hochprozentig), den "Tsikoudia" kretischer Tresterschnaps, Ledergürtel aus Chanias Ledergasse oder Lederhandschuhe, Ikonen. Speziel in Westkreta empfehlen wir auch die Künsterkolonie Chanias. Sie können sie erreichen, wenn Sie auf der Autobahn in Richtung Chania - Flughafen fahren und dann die Ausfahrt Souda-Bay nehmen. Nach der Ausfahrt direkts links in Richtung Süden. Schon von der Straße aus ist das Künstlerviertel ausgeschildert mit "ART-HANDICRFAFT". Dort finden Sie wundervolle bezahlbare Kunstobjekte. Viele dieser Künstler verkaufen Ihre Produkte aber auch an die kleinen Altstadt-Läden in Chania. Diese Künstlerkolonie ist eigentlich für Wiederverkäufer, Touristen werden aber trotzdem gern gesehen.
Der älteste Olivenbaum der Welt steht auf Kreta im kleinen Dorf Pano Vouves, im Hinterland von Kolimbari. Carbondatiert auf: 3500-5000 Jahre. Er hat einen Durchmesser von 3,64 Meter und einen Umfang von 12,5 Meter. Die Einheimischen nennen ihn "I Elia" was ganz einfach bedeutet, "die Olive". Der Baum trägt sogar noch Früchte. Besuchen Sie ihn! Er ist es wert.
Der Olivenbaum ist der älteste, kultivierteste Baum. Aus seinen Früchten gewinnt man Öl, aus seinem Holz werden Möbel und Haushaltsgegenstände hergestellt. Der Westen Kretas, wo auch der älteste Olivenbaum der Welt steht, ist auch die "Olivenbaum-Region" der Insel. Es gibt auf Kreta die Olivensorten "Tsounaten" und die Sorte "Koroneiki". Die Qualität wird durch das Herstellungsverfahren bestimmt sowie durch die Anbauweise. Immer mehr Bauern im Westen Kretas bekennen sich zur biologischen Anbauweise. Die Qualität ist hervorragend. Das Olivenöl der Region Kolimbari wurde weltweit mehrmals prämiert. Probieren Sie es!
"Agios Onoufrios" auf der Akrotiri Halbinsel. Es ist ein ruhiger Badestrand mit Sandstrand und einem Riff. Dieser Strand befindet sich ca. 8 Km nördlich von Chania - Stadt. Etwas weiter nördlich auf der Akrotiri Halbinsel befindet sich der Strand "Nacherida Beach", wo Sie auch gut schnorcheln können.
An der Südwestküste: Loutro, Sougia und Paleochora. Loutro ist eine kleine autofreie Bucht, die Sie mit der Fähre vom Ort Sfakia aus erreichen können. Vom kleinen Hafenort Sfakia ( Süwestküste) können sie auch ein Wassertaxi nehmen. Das Wassertaxi kostet 35 Euro und es passen bis zu 10 Leute in einem Boot. Es ist günstig, wenn Sie mit mehreren Leuten unterwegs sind, oder wenn Sie nicht auf die Fähre warten möchten. Für Angler: Unseren Sportanglern empfehlen wir: Afrata, und ganz besonders Ravdoucha ( Westseite der Rodhopou-Halbinsel, Kolimbari (Ostseite der Rodhopou-Halbinsel) und bei Kaliviani (östlich der Stadt Kastelli-Kissamos. An der Südwestküste können Sie in Loutro und Phoenix-Bucht, Souda-Plakias und Sfakia und Sougia.

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Der Weg ist das Ziel. Allein die Anfahrt quer durch die Insel ist schon ein Erlebnis ...
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